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 BAD EMS. (11.Dezember 2008) Neben dem Stern des Bad Emser Adventskalenders ging in dieser Woche ein Tannenbaum in hellen Flammen auf. Die Aktion der evangelischen Kirche hatte die Tore der freiwilligen Feuerwehr geöffnet, wo der stellvertretende Wehrführer Alexander Michel die Kalenderbesucher vor den Gefahren warnte, die in der Advents- und Weihnachtszeit ihn und seine Kameraden immer wieder auf den Plan rufen.
"Kerzen brauchen einen festen Stand und sollten nicht in der Nähe brennbarer Materialien angezündet werden", erklärte Michel. Und wenn ein Feuer entsteht, sollte vor eigenen Löschversuchen immer die Alarmierung der Feuerwehr stehen. Er warnte vor echten Kerzen an Weihnachtsbäumen, die in den beheizten Wohnungen schnell austrocknen und dann im Nu in Flammen aufgehen können.
Wie das passiert, demonstrierten die Wehrleute eindrucksvoll am echten Objekt im Hof der Feuerwache. Die Jugendfeuerwehr durfte den brennenden Baum dann löschen.
Mit Adventsliedern, begleitet von Gemeindepfarrer Achim Weber am Akkordeon, hatte sich die Schar großer und kleiner Kalenderbesucher auf das Öffnen der Tore eingestimmt. Pfarrer Winfried Steinke und der Pfarrer für gesellschaftliche Verantwortung der evangelischen Kirche an Rhein und Lahn, Matthias Metzmacher, dankten der Feuerwehr für die eindrucksvolle Demonstration. Steinke erinnerte dabei auch an die Zusammenarbeit der Feuerwehr mit der Notfallseelsorge Rhein-Lahn.
Auf Interesse stieß auch der von Christa Wennhak mitgebrachte Wünschekranz, an dem noch drei Wünsche von Kindern des Kinderheims Waldesruh in Dausenau hingen. Der Kranz wird auch am heutigen Donnerstag, 11. Oktober, bei der Firma Ebinger (Lindenbach 2) dabei sein, wenn sich dort um 17.08 Uhr wieder ein Türchen am Adventskalender öffnet.
Die Geschenke des Wünschekranzes werden am Sonntag, 17.08 Uhr, zum Abschluss der Aktion während des Bad Emser Weihnachtsmarktes auf der Bühne vor dem Kurhotel übergeben. (bcm)
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