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RHEIN-LAHN. (25. Oktober 2011) Im Jahr 2008 wurden einige Neuerungen für die Pflegeversicherung beschlossen. Dazu gehörte auch eine Erhöhung der Leistungen zunächst alle zwei Jahre. 2014 muss die Bundesregierung erstmals eine dann für jeweils drei Jahre gültige „dynamische Anpassung“ festlegen. Darauf weisen die Pflegestützpunkte Rhein-Lahn hin.
Im kommenden Jahr 2012 steht die letzte der 2008 festgelegten Anpassungen an. Für Leistungsbezieher in der häuslichen Pflege bedeutet dies folgende Erhöhungen: Das Pflegegeld in den Stufen 1 und 2 steigt um jeweils 10 Euro auf 235 beziehungsweise 440 Euro, in der Stufe 3 um 15 auf 700 Euro. Die Sachleistung (ebenso Tages- und Nachtpflege) steigt in Stufe 1 um 10 auf 450 Euro, in Stufe 2 um 60 auf 1100 Euro und in Stufe 3 um 40 auf 1550 Euro. Kurzzeit- und Verhinderungspflegeleistungen steigen von 1510 auf 1550 Euro pro Kalenderjahr.
Bei den Leistungen zur stationären Pflege steigen lediglich die Beträge der Stufe 3 (von 1510 auf 1550 Euro) und für Härtefälle (von 1825 auf 1918 Euro).
Nähere Informationen zu diesem Thema geben die Pflegeberater auch persönlich bei den Pflegestützpunkten oder auch einmal für Gemeindegruppen und -kreise zu deren Treffzeiten am Nachmittag oder Abend.
• Bad Ems, Kirchgasse 15-17 – Tel.: 02603/5750 + 70587
• Diez, Friedhofstraße 19 – Tel.: 06432/919813 + 9528870
• Lahnstein, Gutenbergstraße 8 – Tel.: 02621/940820 + 940869
• Nastätten, Borngasse 14a – Tel.: 06772/939614 + 939620
Die Pflegeberater sind: Stefan Hauser, Bettina Eimuth (Bad Ems); Gabriele Schönweitz, Gabriele Müller (Diez); Martina Beyrowski-Krause, Sabine Schlager (Lahnstein); Christa Klamp, Bettina Eimuth (Nastätten).
Mehr Informationen gibt es auch im Internet hier.
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