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RHEIN-LAHN. (9. März 2011) Kinder können es nicht beeinflussen, ob sie in armen oder in gesicherten finanziellen Verhältnissen aufwachsen. Aber sie leiden, wenn sie ausgeschlossen werden: Sie trauen sich nicht, Klassenkameraden zum Geburtstag einzuladen, sie können Ausflüge nicht bezahlen oder sind bei kaltem Wetter nur sommerlich gekleidet. Darauf macht die Frühjahrssammlung des Diakonischen Werkes vom 9. bis 16. März aufmerksam.
Armut führt in vielen solchen Situationen zu sozialer Ausgrenzung. Ehrenamtliche Mitarbeiter, Kirchenvorsteher und Konfirmanden werden vom 9. bis 18. März an den Haustüren um Spenden bitten, die den Aufgaben der regionalen Diakonie zu Gute kommen. Die Sammler haben zu diesem Zweck einen Ausweis für die Sammlung und eine offizielle Spendenliste dabei.
Hauptthema der Sammlung ist noch einmal wie schon im Herbst vergangenen Jahres die Bekämpfung der Kinderarmut: Denn vor allem Kinder sind zunehmend von Armut betroffen. In Deutschland, einem reichen Land, in dem der Wohlstand sehr ungleich verteilt ist, ist inzwischen jedes fünfte Kind für seinen Lebensunterhalt auf öffentliche Unterstützung angewiesen. Dramatisch ist, dass Armut vererbt wird: Arme Eltern haben arme Kinder, aus denen wieder arme Eltern werden.
Aus dieser Verstrickung hilft nur Eines: Chancen eröffnen durch gute Bildung. Die Beratungsstellen des Diakonischen Werks sind Anlaufstellen für gute fachliche Hilfe. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie bieten Menschen in Krisen und bei Problemen professionelle Beratung an. Doch längst reichen die öffentlichen Mittel nicht mehr, um die umfangreichen Aufgaben der Diakonie zu gewährleisten. Deshalb weist die Diakonie darauf hin, wie wichtig Spenden sind, um die diakonischen Aufgaben weiter wahrnehmen und verbessern zu können.
Spenden für die Frühjahrssammlung nehmen auch die Kirchengemeinden oder die regionalen Diakonischen Werke entgegen. Außerdem ist jederzeit eine Überweisung möglich, um die Arbeit der Diakonie zu unterstützen. Ein Kindergesicht sagt uns: „Ich brauche Dich“, wie der Junge des Motivs, das auf den Werbezetteln und Spendenflyern des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau zu sehen ist. Das Motiv können Sie hier abrufen.
Weitere Informationen zu Spenden und Verwendungszwecken gibt es bei Bernd Kreh, Referat Fundraising, Diakonisches Werk in Hessen und Nassau, Ederstraße 12, 60486 Frankfurt am Main, Telefon: 069 / 7947240, bernd.kreh(at)dwhn.de.
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