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DIEZ. (20. Oktober 2011) Am Sonntagabend, 23. Oktober, wird in der Stiftskirche der erste von fünf Gottesdiensten „ANDERS“ stattfinden. Es handelt sich dabei um eine Reihe von Gottesdiensten, in denen moderne Formen des Gottesdienstes ausprobiert werden. Auch die Einladungen für die neue Gottesdienstform sehen „anders“ als üblich aus.
Da wird sich so mancher Gast in den Diezer Lokalen wundern: auf Bierdeckeln sind dort die Termine für fünf anders gestaltete Gottesdienste der evangelischen Stiftskirchengemeinde abgedruckt. „Eine neue Form der Plakatierung, die auch gut zu unserem neuen Angebot passt“, meint Gemeindepfarrer Ingo Lüderitz, als er die neuen Werbeträger nun im Café Rath’s vorstellte.
Mit dem Vorbereitungsteam der Gemeinde hofft er darauf, dass sich viele neue Menschen von diesen Anders-Gottesdiensten „für Zweifler, Ungläubige und andere gute Christen“, wie es auf den Bierdeckeln heißt, ansprechen lassen. Bei diesen Gottesdiensten werden nicht nur die Zeit (sonntags um 18 Uhr) sondern auch Formen und Themen anders sein, um neue Menschen für diese Gottesdienste und die christliche Botschaft zu interessieren. „Auch Zweifel und Fragen werden in diesen Gottesdiensten vorkommen“, so Lüderitz.
Das Thema des ersten Gottesdienstes lautet „Das Leben ist eine Baustelle“ und beschäftigt sich mit den kleinen und großen Baustellen im Leben von Menschen. Was wird anders sein? „Zum Beispiel hat die Orgel bei Gottesdienst anders Pause. Denn die modernen Lieder lassen sich besser mit Klavier und Gitarre begleiten“, so Lüderitz. Das Thema wird den Menschen nicht nur durch eine Predigt näher gebracht, sondern auf verschiedene Weise aufgenommen. Nach dem Gottesdienst wird es die Möglichkeit geben, in der Kirche bei einem kleinen Snack und Getränken beisammen zu sein und sich über das Erlebte auszutauschen.
Ein engagiertes Team hat sich für die Gottesdienste „anders“ gefunden: Zehn Ehrenamtliche zusammen mit Gemeindepädagogin Sabine Güntner und Pfarrer Ingo Lüderitz bereiten diesen Gottesdienst vor. „Wichtig ist uns, dass Menschen sich neu mit ihren Lebensthemen befassen und dazu die Hilfestellung des Glaubens für ihr Leben erfahren“, erklärt der Theologe. Darüber hinaus ist den Machern auch das Echo der Besucher wichtig. Dazu liegen Fragebögen nach dem Gottesdienst aus.
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