In Drogeriemarkt ?ber Israel-Austausch junger Leute informiert Drucken E-Mail

thumb_1a-ej-dmmarktquerNASTÄTTEN/RHEIN-LAHN. (7. Februar 2011) „Ideen, Initiative, Zukunft“ ist ein Wettbewerb überschrieben, mit dem der „dm“-Drogeriemarkt und die deutsche Unesco-Kommission nachhaltige Ideen und Projekte fördern. Der von der Initiative 55 plus-minus und der evangelischen Jugend im Dekanat St. Goarshausen geplante Austausch zwischen jungen Erwachsenen aus Palästina, Israel und Deutschland wurde als förderwürdig anerkannt und wird aus dem Wettbewerb mit 1000 Euro unterstützt.

Dekanatsjugendreferent Andreas Kleemann nutzte jetzt die Gelegenheit, im Drogeriemarkt in Nastätten einen Informationsstand aufzubauen, an dem er über die trinationale Jugendbegegnung informierte, die vom 1. bis zum 15. August am Mittelrhein und in Berlin stattfindet. Mit dem Projekt möchte sich die Initiative für den nachhaltigen Dialog zwischen Religionen und Kulturen einsetzen. Für die Teilnahme können sich noch junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 26 Jahren anmelden.

thumb_1a-ej-dmmarktinfosIm Programm werden verschiedene Begegnungsformen angeboten von sportlichen Aktivitäten über Besichtigungen bis zu politischen Diskussionen. Das insgesamt 14-tägige Programm startet mit einem viertägigen Aufenthalt in Berlin. „Hier kooperieren wir mit der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus, die Kontakte zu deutschen palästinensischen Jugendlichen herstellen“, erklärt Kleemann. Das Jugendzentrum der Jüdischen Gemeinde Berlins biete sicher auch Anknüpfungspunkte für den Dialog.

Im zweiten Teil der internationalen Begegnung wohnen die Teilnehmer in Kaub. Dort drehen die Jugendlichen mit Unterstützung des Landesfilmdienstes Rheinland-Pfalz einen Film, der von ihren Begegnungen handeln soll beim Klettern, Kochen oder dem Austausch über die Eindrücke in der Region. Dabei setzen sich die Teilnehmer auch mit der deutschen, palästinensischen und israelischen Arbeitswelt auseinander. Thematisiert werden auch der politische Konflikt und das Thema „Mauer“. Angedacht sind ebenso sportliche Begegnungen und ein Besuch des Wilhelm-Hoffmann-Gymnasiums.

Die Vorbereitung der Begegnung der deutschen Teilnehmer erfolgt im Mai. Dabei können die deutschen jungen Erwachsenen ihre Ideen einbringen und einen Steckbrief von sich verfassen, der schon im Vorfeld zu den Austausch-Partnern geschickt wird.

Infos zu dem Projekt geben Dekanatsjugendreferent Andreas Kleemann (Telefon 06772/961549) oder Initiative-Sprecher Dieter Zorbach (06771/339).