In Nast?tten trifft sich neue Trauergruppe des Dekanats Drucken E-Mail

thumb_1himmel-cm-NASTÄTTEN/RHEIN-LAHN. (16.Februar 2011) „Hört das denn niemals auf?“ ist der Titel einer Trauergruppe im evangelischen Dekanat St. Goarshausen, die sich erstmals am Mittwoch, 23. Februar um 19 Uhr im Altenheim von Nastätten trifft. „Auch wenn der erlittene Verlust schon einige Zeit zurückliegt – in der Gruppe soll Gelegenheit sein, über die erlebte Trauer zu berichten und zu hören, wie es anderen ergangen ist“, erläutert Pfarrer Armin Himmighofen aus NIederwallmenach, der die Gruppe leitet.

Der Gesprächskreis ist ein Angebot für alle, die trauern und sich wünschen, dass sie damit besser leben können. Dabei bleibt die Gruppe offen und niemand muss auch an den folgenden Treffen teilnehmen. „Die konkrete Situation, wie sie gerade erlebt wird, und die Suche nach Veränderungsmöglichkeiten soll im Mittelpunkt stehen“, sagt der Pfarrer und Prodekan.

Es gebe zwar durchaus vergleichbare Erlebnisse, „aber jede Trauer hat ihr eigenes Gesicht“, weiß der Theologe. „Viele Menschen befürchten, dass sie sich in einer Trauergruppe auch noch das Leid anderer aufladen, aber uns geht es in erster Linie darum, die eigenen Trauererfahrungen zu teilen und sich mit anderen solidarisch zu fühlen“, so Himmighofen.

Ausschnitte aus literarischen Trauergeschichten geben Impulse für die 90-minütigen Treffen.

Nähere Informationen gibt Pfarrer Armin Himmighofen unter Telefon 06772/8422. Weitere Treffen sind am 30. März, 27. April und 8. Juni jeweils um 19 Uhr geplant.