Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3, Vers 16
RHEIN-LAHN. (22. April 2011) Karfreitag 2011. Die Christen gedenken der Kreuzigung Christi. Was am Kreuz von Golgatha geschehen ist, gibt Menschen auch heute noch Halt, Hoffnung und Orientierung. Ein den Menschen zugewandter Gott, der zeigt, was bedingungslose Liebe bedeutet.
Justus Gesenius hat das 1646 in folgenden Liedversen zum Ausdruck gebracht:
O Wunder ohne Maßen, wenn man’s betrachtet recht:
es hat sich martern lassen der Herr für seinen Knecht;
es hat sich selbst der wahre Gott für mich verlornen Menschen
gegeben in den Tod.
Drum sag ich dir von Herzen jetzt und mein Leben lang
für deine Pein und Schmerzen, o Jesu, Lob und Dank,
für deine Not und Angstgeschrei, für dein unschuldig Sterben,
für deine Lieb und Treu.
Lass mich an andern üben, was du an mir getan;
und meinen Nächsten lieben, gern dienen jedermann
ohn Eigennutz und Heuchelschein und, wie du mir erweisen,
aus reiner Lieb allein.
Wer mit offenen Augen und offenem Herzen durch den Rhein-Lahn-Kreis unterwegs ist, findet viele Kreuze, die dazu einladen, das eigene Kreuz abzuladen und einen Neuanfang zu wagen; sie alle stehen für den Vers aus dem 1. Johannes-Evangelium, den auch das Wegkreuz zwischen Berg und Marienfels auf dem Foto ziert. Dort heißt es im 29. Vers:
"Siehe das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!"
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