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NASTÄTTEN/RHEIN-LAHN. Rund 180 Menschen betreut die Diakoniestation Loreley-Nastätten täglich, wie deren stellvertretende Pflegedienstleiterin Christine Metz-Wöll jetzt dem Kirchenbeauftragten der Evangelischen Kirche Kirchenrat Dr. Thomas Posern und dem Landtagsabgeordneten Frank Puchtler bei einem Besuch der Station in Nastätten mitteilte. Posern zeigte sich vor allem vom großen Einsatzgebiet der Station beeindruckt.
Dr. Thomas Posern, der seit dem letzten Jahr als Beauftragter der Evangelischen Kirche den Kontakt zum Landtag und zur Landesregierung in Mainz hält, besichtigte auf Einladung von Puchtler die Diakoniestation in Nastätten. Eine große Herausforderung, so die stellvertretende Pflegedienstleiterin Christine Metz-Wöll und der Vorsitzende der Diakoniestation Berthold Krämer, ist die große Fläche, die mit über 50 Ortschaften in den beiden Verbandsgemeinden Nastätten und Loreley abzudecken ist.
Dafür ist ein entsprechendes finanzielles Budget notwendig, das zu 80 Prozent vom Land Rheinland-Pfalz abgedeckt wird. Der verbleibende Anteil ist vom Träger und durch Spenden sicher zu stellen.
Neben der Diakoniestation befindet sich in Nastätten auch der Pflegestützpunkt. Die Leiterin des Pflegestützpunktes Christa Klamp informierte über die Aufgaben des Stützpunktes, der bisher eher als Beko (Beratungs– und Koordinierung)-Stelle bekannt war. Der Pflegestützpunkt hat die Aufgabe trägerneutral über die Möglichkeit der Pflege kostenlos zu beraten.
Kirchenrat Dr. Thomas Posern zeigte sich von den Leistungen der Diakoniestation beeindruckt und bekräftigte gemeinsam mit Stadtbürgermeister Emil Werner und MdL Frank Puchtler die Notwendigkeit der Sozialstation gerade im ländlichen Raum.
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