Mit evangelischer Jugend harmonische Woche auf Burg erlebt Drucken E-Mail

thumb_1a-dino-alleburg10DIEZ/RHEIN-LAHN. (29. Juli 2010) Für ein Dutzend Mädchen von der vierten bis zur sechsten Klassenstufe organisierte die Evangelische Jugend im Dekanat Diez jetzt ein unterhaltsames Ferienprogramm auf der evangelischen Jugendburg Hohensolms. Lilli Mazjar als ehrenamtliche Teammitarbeiterin, Dekanatsjugendreferent Friedhelm Hahn und Gemeindepädagogin Sabine Güntner hatten ein abwechslungsreiches Programm für die acht Tage zusammengestellt.

Nach dem gegenseitigen Kennenlernen stand das der Burg, ihrer Geschichte und der dazugehörigen Sagen auf dem Programm. Eine Burgführung und -rallye machten zudem mit dem historischen Gebäude vertraut. Aufgrund des sommerlichen Wetters stand zweimal ein Freibadbesuch an. Ein Tagessausflug führte nach Gießen ins Mathematikum, den Botanischen Garten und zu einer Dinosaurier-Ausstellung. Im nahe gelegenen Tierpark wurden Tiere gefüttert. Ein Besuch stattete die Gruppe auch dem ökumenischen Dom in Wetzlar ab, bevor es zum Shoppen ging.

„Auch kreativ waren wir eine starke Gruppe“, erzählt Sabine Güntner von der „sehr harmonisch verlaufenen“ Freizeit. Es wurden Nachthemden gebatikt sowie Tassen und Spiegel bemalt. Die Kinder agierten als Schauspieler und übten sich in Aquarellmalerei und Specksteinbearbeitung. „Für alle diese Angebote bot uns die Burg eine wundervolle malerische Kulisse mit immer anderen schattigen Plätzen“, so Güntner. Sogar Public-Viewing war für die WM-Spiele organisiert und innerhalb der Burgmauern möglich.

Morgens begann der Tag mit einer Andacht in der Burgkapelle. Dabei standen immer wieder andere Symbole, die eine Burg zu bieten hat, im Mittelpunkt: Tür und Tor, Mauern, Brücke, Verlies und (Aussichts-) Turm. Abends klang der Tag im Burgkino oder beim Grillen im Burggraben aus. Nicht nur das wunderschöne Abschlussfest wird den Teilnehmerinnen noch lange in guter Erinnerung bleiben. Güntner: „Alle freuten sich schon ein bisschen auf zu Hause, aber vermisst hat es keine so wirklich, und wären wir noch einmal eine Woche geblieben, wäre diese sicher auch nicht langweilig geworden.“