Neues Spendenkonto f?r schnelle Katastrophenhilfe in Japan Drucken E-Mail

DARMSTADT/RHEIN-LAHN. (8.April 2011) Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat ein Spendenkonto für die Opfer des Erdbebens, Tsunami und Atomunglücks in Japan eingerichtet, um Hilfsmaßnahmen im Katastrophengebiet schnell und unbürokratisch unterstützen zu können. Dabei wird sie von Dr. Martin Repp, Mitarbeiter im Zentrum Ökumene, beraten, der viele Jahre in Japan gelebt und gearbeitet hat und seine Erfahrungen als Freiwilliger nach dem Erdbeben 1995 in Kobe einbringt.

Prioritäten bei der Weiterleitung der Spenden:
1. Soforthilfe für die Obdachlosen in den Notunterkünften (Lebensmittel, Kleidung, Decken)
2. Mittelfristige Hilfe, wie Unterbringung und Versorgung in temporären Unterkünften
3. Langfristige Hilfe beim Aufbau von Wohnungen, kirchlichen Gebäuden und Infrastruktur

Kriterien für die Wahl der japanischen Hilfsorganisationen: Die Spenden werden je nach aktuellem Bedarf an Mitgliedskirchen und -organisationen – wie den Christlichen Vereinen Junger Frauen und Männer (YMCA und YWCA) – des Nationalen Christenrates von Japan (NCC-J) für konkrete Hilfsmaßnahmen vor Ort überwiesen. Wie schon nach der Erdbebenkatastrophe in Kobe 1995 konzentrieren sie ihre Hilfe vor allem – aber nicht nur – auf die am schwersten Betroffenen unter den Opfern (wie Kinder, ältere Menschen, Behinderte, mittellose Migranten, usw.), die in Japan allzu oft aus dem sozialen Netz fallen.

Spendenkonto:
Gesamtkirchenkasse der EKHN
Kontonummer: 4100 000
BLZ 520 604 10
Evangelische Kreditgenossenschaft Kassel
Stichwort: Tsunami Japan (bitte unbedingt nennen, ohne diese Angabe ist eine korrekte Verbuchung nicht möglich!)