Pfingsten 2011: Strahlen brechen viele aus einem Licht Drucken E-Mail

thumb_1ein_licht_geht_uns_auf_cmRHEIN-LAHN. (12. Juni 2011) Geister in Spukhäusern, Aladins Geist aus der Wunderlampe, Geisterfahrer auf der Autobahn, die Geister, die Goethes Faust heraufbeschwor und nicht mehr los wurde, oder der Team-Geist, der die Deutsche Frauennational-Elf jetzt bei der WM beflügeln soll – Geister gibt es viele. Aber nur einem Geist haben die Bürger an Rhein und Lahn die beiden Feiertage heute und morgen zu verdanken, die einen mehrtägigen Ausflug, Entspannen im Kreis von Freunden oder Familie, ein Grillfest oder einfach nur arbeitsfreie Tage verdanken: der Geist Gottes.

An Pfingsten erinnern sich und feiern Christen diesen Geist. Ein Geist, der die Trauer über Christi Abschied aus dieser Welt, dessen Himmelfahrt, in Freude verwandelte und das Gefühl „Mensch, das musst Du weitersagen“ schuf. Und das bereits vor und seit mehr als 2000 Jahren. Ein Geist, der trotz rückläufiger Zahlen von Gottesdienstbesuchern Mut macht, dass das Wort Gottes auch in einer säkularen Welt nicht aufhört, Gehör zu finden und Menschen zu helfen, zu hoffen, zu verwandeln und Freude am Leben zu schenken.

Wie kann sich Trauer in Freude verwandeln? Wie kann ein Gespräch, oder auch nur ein gutes Wort den ganzen Tag oder gar das ganze Leben verändern? Wie kann der Blick in die Augen eines anderen Menschen die Sorgen des Alltags vergessen machen? Wie kann der Besuch einer Kirche spürbar machen, dass es Dinge gibt zwischen Himmel und Erde, die man eben nicht erklären kann und sei man auf seinem Fachgebiet noch so ein Könner? Wie kann man Feuer und Flamme sein für einen Glauben, für den schon der Begriff „Glaube“ jegliche Beweise verbietet?

Jeder Erklärungsversuch ist zum Scheitern verurteilt. Dass Fußballsiege gelingen, wenn keiner damit gerechnet hätte, dass David manchmal stärker ist als Goliath, dass Glaube wächst, wenn keiner daran glaubt, das vermittelt etwas von dem, was den heiligen Geist von Pfingsten ausmacht. Nur: hingehen und bereit sein, sich auf den Geist einzulassen, muss man schon, um diesem – vielleicht auch heiligen – Geist zu begegnen, sei es nun in ein Fußballstadion oder in die Kirche, an Pfingsten oder jedem anderen Tag des bevorstehenden Sommers. (bcm)

Mehr Informationen und Hintergründe zum Pfingstfest finden Sie hier.

Wer in den kommenden Sommermonaten eine Kirche an Rhein und Lahn besuchen möchte, wird unter den Informationen zu den Kirchengemeinden auf dieser Website fündig.

thumb_1strahlen_brechen_viele_cmStrahlen brechen viele aus einem Licht. Unser Licht heißt Christus. Strahlen brechen viele aus einem Licht und wir sind eins durch ihn. Dienste leben viele aus einem Geist, Geist von Jesus Christus. Dienste leben viele aus einem Geist – und wir sind eins durch ihn. Glieder sind es viele, doch nur ein Leib. Wir sind Glieder Christi. Glieder sind es viele, doch nur ein Leib – und wir sind eins durch ihn. Dieter Trautwein

Schöne Pfingstfeiertage wünscht Ihnen
Ihre
Evangelische Öffentlichkeitsarbeit Rhein-Lahn