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BAD EMS/RHEIN-LAHN. (24. Januar 2011)Immer mehr Menschen erkranken an einer Demenz und sind auf Pflege und Betreuung angewiesen. Nach wie vor wird der größte Teil dieser Menschen zu Hause von Angehörigen versorgt. Die meisten Pflegepersonen fühlen sich jedoch früher oder später überfordert. Daher bietet die BARMER Krankenkasse in Zusammenarbeit mit „Friedenswarte Unterwegs“ – Ambulante Dienste der Stiftung Diakoniewerk Friedenswarte in Bad Ems einen speziellen Kurs für diesen Personenkreis an.
Über 20 Stunden (an sieben Abenden) vermittelt Edith Marra, Heilpraktikerin der Psychotherapie und Trainerin für Demenzschulungen (Kaisersesch), in diesem Kurs Themen bezogenes Wissen für eine fachgerechte Versorgung von an Demenz erkrankten Angehörigen. Die Pflegenden erlernen – teils in spielerischer Form mit Hilfe von Handpuppen - unter anderem den täglichen Umgang mit dem Angehörigen.
Darüber hinaus vermittelt der Kurs Kenntnisse, wie Veränderungen bei Pflegebedürftigen erkannt werden und wie eine Pflegeperson darauf reagieren sollte. Ein wichtiger Baustein des Kurses ist die Erhaltung der körperlichen und geistigen Ressourcen bei dem Pflegebedürftigen und der pflegenden Person, um Überlastungssituationen zu vermeiden.
Auf Grund der großen Nachfrage wird der Kurs nun erneut angeboten. Bei Bedarf wird Stefan Hauser vom Pflegestützpunkt Bad Ems an einem der Kursabende die Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der Pflegeversicherung und Sozialhilfe vorstellen. Der neue Kurs beginnt am 23. Februar 2011 und findet mittwochs abends ab 19 Uhr im „Georg-Vömel-Haus“, Schanzgraben 1-3, 56130 Bad Ems, statt – die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldungen nimmt Friedenswarte Unterwegs, Kirchgasse 15-17, 56130 Bad Ems, Telefon 02603/4463, Telefax 02603/5068017, E-Mail
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