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DIEZ/ALTENDIEZ. (25. Mai 2011) In vielen Texten neuerer Pop-Musik geht es immer wieder um Themen wie „Schicksal“, „Liebe“, „Sinn und Unsinn des Lebens“ oder um andere große Fragen, welche die meisten Menschen hin und wieder umtreiben. Daniel Cremers, Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde St. Peter zu Diez, gestaltet deshalb jetzt erstmals einen „Pop-Gottesdienst“ in seiner Gemeinde.
Am Sonntag, 29, Mai um 19 Uhr ist es soweit: Dann öffnen sich erstmals die Türen der St.-Peter-Kirche für einen „Pop-Gottesdienst“. „Oft ohne dabei von Gott zu sprechen, dafür aber erfolgreicher und eindrücklicher als so manche Predigt, singen viele Popkünstlerinnen und -künstler von Themen, die auch Themen des christlichen Glaubens sind“, erklärt Cremers.
Das wundere eigentlich nicht: Denn wenn es der Glaube mit dem alltäglichen Leben zu tun habe und die Pop-Musik oft über und aus dem Leben heraus singt, dann gebe es eine ganze Reihe von Gemeinsamkeiten. „Warum also nicht einmal über den eigenen Tellerrand hinausschauen, um vielleicht neue und andere Impulse und Zugänge zu gewinnen“,so der Theologe. Dafür stehe der Pop-Gottesdienst.
Zusammen mit drei hervorragenden Musikern aus Remscheid und Köln lädt Cremers zu einem sehr musikalisch geprägten Gottesdienst ein. Dabei ist ihm wichtig: „Der Pop-Gottesdienst ist kein spezieller Jugendgottesdienst, wie man vielleicht meinen könnte, sondern richtet sich an alle von Jung bis Alt, die Lust haben, einen etwas anderen und sehr musikalisch-poppig geprägten Gottesdienst zu feiern.“
Das Thema des ersten Pop-Gottesdienstes lautet „Chancenlos? – vielleicht…!“. Die Predigt orientiere sich an zwei Songs der sehr erfolgreichen deutschen Sängerin Annett Louisan, die im Verlauf der Predigt von der Kölner Sängerin Jennifer Hannemann live zu hören sein werden. Foto: 105music/CD-Cover Annett Louisan: „das optimale leben“
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