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NASSAU/RHEIN-LAHN. (24.Februar 2011) „Ein guter Name ist ein programmatisches Zeichen“, sagte der Direktor der Stiftung Scheuern, Pfarrer Eckhard Bahlmann, als er jetzt in einer Feierstunde den Mitarbeitern das neue Erscheinungsbild der Stiftung präsentierte. Er erinnerte dabei nicht nur an das geflügelte Wort „Nomen est Omen“ sondern auch an die bisherigen Namen der Einrichtung und den Stiftungszweck, Menschen mit einer Behinderung zur vollen Teilhabe am Leben zu befähigen, die auch im neuen Signet zum Ausdruck komme.
Die Stiftung Scheuern werde am Ziel einer inklusiven Gesellschaft weiterarbeiten. „Deshalb fragen wir weiter nach und möchten auch das Wunsch- und Wahlrecht der uns anvertrauten Menschen stärken“, so Bahlmann, der die Mitarbeiter ermunterte, sich mit den Inhalten zu identifizieren, für die neuer Name und „Markenzeichen“ stehen.
Der neue Name der 161-jährigen diakonischen Einrichtung, der bereits Anfang des Jahres genehmigt wurde, ist jetzt mit einem neuen Signet verbunden. Es zeigt drei übereinander angeordnete rautenähnliche grau- und lilafarbene Zeichen. Daneben steht der Schriftzug „stiftung scheuern Im Leben leben“. Die jeweils nach oben geöffneten Zeichen erinnern gleichzeitig an ein Kreuz, an geöffnete und helfende Hände oder auch die lebhaften Flügel eines Schmetterlings.
Oliver Bender und Rainer Marchlowitz erläuterten, wie ihr Kommunikationsbüro das neue „Logo“ aus der Geschichte und den vielfältigen Aufgaben der Stiftung heraus entwickelte. Orientierung, Wandel, Gemeinschaft, Arbeit, Heimat, Hilfe, Wachstum, Buntheit und Lebendigkeit nannten die beiden Designer unter anderem Schlagworte, die beim neuen Signet Pate standen. Dann enthüllten Direktor Bahlmann und der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Erich Czeschlik ein großes Plakat mit dem neuen Erkennungszeichen.
„Es sollte auch das drin sein, was außen drauf steht“, sagte Czeschlik, „damit bleiben wir auch inhaltlich zukunftsfähig.“ Er motivierte die Mitarbeiter auch unter dem neuen Markenzeichen zu einem lebendigen Dienst an den Menschen. Bernd-Christoph Matern
Bildunterzeile (oben rechts):
Direktor Eckhard Bahlmann (rechts) und der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Erich Czeschlik, präsentierten den Mitarbeitern das neue Erkennungszeichen der Stiftung Scheuern. Fotos: Matern
Die Namen der Stiftung Scheuern
1850: Gründung als Rettungshaus für verwahrloste streunende Buben in Hömberg.
1870: Anstalt für Blödsinnige
1905: Heilerziehungs- und Pflegeanstalt Scheuern.
1974: Heilerziehungs- und Pflegeheime Scheuern.
2011: Stiftung Scheuern
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