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NASTÄTTEN/RHEIN-LAHN. (20. Mai 2011) 463 Euro hat der CDU-Gemeindeverband Loreley jetzt an den Förderverein der Diakoniestation Loreley-Nastätten überreicht. Dabei handelt es sich um den Erlös einer Weinprobe, die die beiden Gemeindeverbände Loreley und Nastätten der Partei im jährlichen Wechsel ausrichten. Erstmals hatte sich daran auch der Gemeindeverband Braubach beteiligt.
"An dem Abend selbst ging es sehr gesellig zu", sagte Jens Güllering, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Loreley, als er in Nastätten den Spendenscheck zusammen mit seinen Parteifreunden an den Vorsitzenden des Fördervereins Erwin Damrau und Vertreter der Diakoniestation überreichte. Die Spende, die auch dem Sponsoring der Weinprobe durch heimische Betriebe und Privatpersonen zu verdanken sei, diene einem sehr wichtigen Zweck. „Wir wissen die Arbeit der Diakoniestation sehr zu schätzen“, so Güllering. Die Mitarbeiter, die in ihren kleinen Flitzern überall in den Gemeinden bei Tag und Nacht unterwegs seien, leisteten Großes.
Dass der Station eine immer größere Bedeutung zukomme, darauf wies CDU-Landtagsabgeordneter Matthias Lammert hin. „Da kommt auch in unserem Kreis ein großes Problem auf uns zu. Bei der steigenden Zahl von Single-Haushalten gibt es immer weniger Angehörige, die in der Familie noch die Pflege übernehmen“, so der Landespolitiker. „Es ist längst keine Selbstverständlichkeit mehr, dass sich Kinder und Enkel um die Pflege von Oma und Opa kümmern.“
Für die Station dankten neben Erwin Damrau auch der Vorsitzende der Verbandsversammlung, Manfred Sopp, der Vorstandsvorsitzende der Station, Berthold Krämer und die stellvertretende Leiterin Christine Metz-Wöll für die Weinproben-Spende, die sich zu einer segensreichen Tradition entwickelt habe. „Mehr denn je ist die Station auf Unterstützung des Fördervereins angewiesen, nachdem sich Land und Kirche aus der Bezuschussung immer mehr zurückgezogen haben“, erklärte Erwin Damrau den Gästen.
Mit rund 20.000 Euro unterstütze der Verein jedes Jahr die Arbeit der Pflegekräfte. Die Finanzierung des Umzugs nach Nastätten, des Carports, von vier Einsatzfahrzeugen und von Winterkleidung für die Schwestern nannte Damrau als Beispiele. Die CDU-Gemeindeverbände zählten zu den treuesten Spendern. „Aber es ist auch immer wieder toll, wie etwa viele Privatpersonen bei Familienfeiern auf Geschenke verzichten und stattdessen um eine Spende für die Station bitten.“
Rückläufig sei dagegen die Mitgliederzahl des Fördervereins. „Die ist nach dem Boom der Gründerjahre leider kontinuierlich rückläufig“, so Damrau. „Wir haben das Ziel, eine schwarze Null zu schreiben“, sagte Berthold Krämer. „Gewinne werden wir wohl nie erzielen, aber unserem Versorgungsauftrag wollen wir weiterhin bis an entlegene Orte gerecht werden.“ (bcm)
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